Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule Preetz mit Regionalschulteil Wilhelminenschule

Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

2016 feierte unsere traditionsreiche Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule ihr 130-jähriges Bestehen unter dem Motto:

Vielfalt an der THG

Dazu fand am Dienstag, den 22. März 2016 ein Schulfest am Castöhlenweg 4 statt. Allen Beteiligten sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Es war ein "runde Sache". Einen schönen Artikel der KN finden Sie hier.

Seit 2009 sind wir eine Schule für alle Kinder, die sich der Verschiedenheit der Schülerinnen und Schüler (für die bessere Lesbarkeit im Folgenden die Schüler) annimmt und es ihnen ermöglicht, in einem gemeinsamen Bildungsgang zu unterschiedlichen Abschlüssen zu gelangen.

Der erste Gemeinschaftsschuljahrgang, der im Sommer 2015 entlassen wurde, konnte die größere Durchlässigkeit zwischen den Bildungsabschlüsse bestätigen:

  • Von 47 Schülern mit dem Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA - früher Hauptschulabschluss) stiegen 29 Schüer in die 10. Klasse auf, um den Mittleren Schulabschluss (MSA) zu erreichen.

  • Die Versetzung in die Oberstufe (u. a. Unterricht in Erweiterungskursen) haben 29 Schüler erreicht. Zum Vergleich: In den letzten Realschuljahren waren es 2014:13 Schüler, 2013: nur 9 und 2012: 11 Schüler. Wir können von einer deutlichen Steigerung sprechen.

  • Von den 78 Schülern mit dem Mittleren Schulabschluss hatten 20 Schüler eine Hauptschulempfehlung aus der Grundschule mitgebracht.

  • Der damalige erste 5. Jahrgang konnte 8 Schüler mit Gymnasialprognose aufnehmen. Zur Erinnerung: 29 Schüler haben jetzt die Berechtigung eine Oberstufe zu besuchen.

Kolleginnen und Kollegen aus allen Bildungsgängen haben das pädagogische Konzept und die unterrichtlichen Anforderungen unserer Schule in den letzten Jahren umgesetzt, überprüft und weiterentwickelt.

Eine Befragung aller Lehrkräfte, der Eltern- und der Schülerschaft zu wichtigen Elementen des pädagogischen Konzepts im Januar 2015 ergab ein durchweg positives Ergebnis. Besonders gefreut haben wir uns über folgende Rückmeldungen:

  • 77,3% der Schüler erleben ein angenehmes Miteinander in der Schule.
  • Fast 80 % der Schüler geben an, dass sie in ihren Lernfortschritten von den Lehrkräften unterstützt werden.

  • 71,5% der Eltern bestätigen, dass die Kinder selbständig und selbsttätig lernen können.

Das pädagogische Konzept wird auf weiteren Schulentwicklungstagen den aktuellen Entwicklungen angepasst und überarbeitet. Das Ergebnis muss die Schulkonferenz überprüfen und abstimmen.

Gemeinsam mit unserer Schulsozialarbeit, der Offenen Ganztagsschule, den Berufseinstiegsbegleitern sowie mit unterschiedlichen Beratungsangeboten, die regelmäßig in unsere Schule kommen, begleiten wir unsere Schüler auf dem Weg durch eine schwierige Entwicklungsphase, unterstützen sie bei Fragen und Problemen und geben ihnen Orientierung auf dem weiteren Lebensweg

Die Zusammenführung der Gemeinschaftsschule am Castöhlenweg mit der auslaufenden Regionalschule am Hufenweg (ehemals Wilhelminenschule) im Schuljahr 2014/15 ist von allen Beteiligten - trotz erheblichen Aufwandes - gut gemeistert worden.

Zu unserer Schule gehören jetzt fünf weitere Klassen und

  • ein großes Zentrum für Deutsch als Zweit- bzw. Zielsprache (DaZ) mit zurzeit über 40 jungen Flüchtlingen,

  • die so genannte FLEX-Klasse, die es und Schülern ermöglicht, in einer flexiblen Ausgangsphasephase in zwei bis drei Jahren den Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA) zu erreichen.

Außerdem konnte die Zusammenarbeit mit den Sonderpädagogen des  Förderzentrums in Preetz, unter der Leitung von Frau Ecke, ausgeweitet und intensiviert werden, so dass die Integrationsklassen gut betreut sind.

In den nächsten Jahren werden die Schülerzahlen an unserer Schule - entgegen des allgemeinen Trends in Schleswig-Holstein - weiterhin hoch bleiben. Das ergab eine Umfrage des Schulträgers Stadt Preetz bei den Grundschulen in Preetz und Umgebung. Wir werden jedes Schuljahr  vier bis fünf, sogar sechs neue 5. Klassen bilden können. Dazu fehlen uns zurzeit, ich muss es so deutlich sagen, die Klassenräume. 

Die räumlichen Rahmenbedingungen am Castöhlenweg müssen den oben genannten Herausforderungen angepasst werden. Das Unterrichten auf mehreren Anspruchsebenen, in den Integrationsklassen sowie in einer dritten DaZ-Klasse für die jüngeren Flüchtlinge, um eine schnellere Integration zu ermöglichen, erfordert mehr Platz.

Für die Weiterentwicklung dieser erfolgreichen Schulform ist es wichtig, dass das pädagogisch und organisatorisch Notwendige im Interesse der Zukunft unserer Kinder umgesetzt werden kann. Daran arbeiten die Schulleitungen, die Verwaltung und die Politiker der Stadt Preetz in einem Planungszirkel intensiv, so dass hoffentlich in naher Zukunft eine gute Lösung gefunden werden kann.

Ich wünsche Ihnen einen interessanten Besuch unserer Home-Page, auf der Sie alles Wissenswerte und unsere Vielfalt rund um die THG erfahren.

Ihre Schulleiterin,

Irina von Guerard


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